Der 28-jährige Jjongmari erlitt als Kind einen Sturz in einen Wasserfall, der zu einer Hirnschädigung durch Sauerstoffmangel führte, was seine motorischen Fähigkeiten beeinträchtigte. Die Kinder hänseln ihn, aber sie verehren ihn wie einen Onkel, und er spielt gerne mit ihnen. Jjongmari hat eine besondere Begabung: Er liebt es zu malen und führt täglich ein illustriertes Tagebuch. Seine unbeholfenen Zeichnungen und Worte werden zu Gedichten. Sein Vater scheiterte bei seiner Kandidatur für das Amt des Landrats und verließ seine Heimatstadt vor über zehn Jahren, um eine große politische Karriere anzustreben. Jjongmari konnte die von Groll durchzogene Sehnsucht seiner Mutter nach seinem Vater nicht ertragen und machte sich mit nur einem Foto auf die Suche nach ihm durch die Straßen von Seoul.