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Jeongdong (2026)

Der Film beginnt damit, dass Park Lim nach Korea kommt, um bei ihrer Mutter zu leben, und beginnt, in einer Firma zu arbeiten. Als Joseonjok (Koreanerin chinesischer Abstammung) wird Park Lim dort als jemand behandelt, der weder Koreanerin noch Ausländerin ist. Obwohl sie Sätze hört wie „Sind Joseonjok nicht auch Koreaner?“, wird sie in entscheidenden Momenten von wichtigen Aufgaben ausgeschlossen, weil sie nicht koreanisch ist oder nicht genug koreanisch ist. Kleinere alltägliche Vorfälle verstärken diese Verwirrung. Ist die Bemerkung „Für eine Ausländerin sprichst du gut Koreanisch“ wirklich ein Kompliment? Park Lims Gesichtsausdruck, der durch das Wort „Jjanggae“ (ein abfälliger Begriff) gekränkt ist, offenbart ihre komplexe innere Welt. Sie wird ungerechtfertigt missverstanden, nur weil sie versucht, eine Brieftasche zurückzugeben, und das wegen ihres Akzents. Park Lim erkennt nach und nach schmerzlich, dass diese Gesellschaft ihr weder eine faire Behandlung noch eine vollständige Anerkennung gewährt.