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Das Blaue Fahrrad (2007)

„Dong-gyu“ ist ein Elefantenpfleger in einem kleinen, unscheinbaren Zoo. Von den Vorurteilen der Welt gegenüber seiner beeinträchtigten Hand erschöpft, hat er sich in seine eigene Welt zurückgezogen und findet im Umgang mit den Elefanten Trost, während er immer den gleichen Alltag wiederholt. Doch ein Treffen mit den Eltern seiner Freundin „Yu-ri“, die ihn heiraten möchte, lässt ihn die Mauer der Vorurteile erneut spüren und er verliert nach und nach den Mut, in dieser Welt zu leben. Dass er seine Freundin, die gehen will, nicht festhält und sie stattdessen kalt behandelt, liegt es vielleicht daran, dass er sich selbst gegenüber grausam ist, den er doch nicht beschützen kann? Mit 11 Jahren hasste er es, zur Schule zu gehen. Das Kind, das wegen seiner beeinträchtigten Hand ständig verspottet wurde, traute sich nicht einmal, das Fahrrad zu fahren, das sein Vater für ihn gebaut hatte, und fuhr nur am Rand herum. Sein Vater, der sich immer schuldig fühlte, brachte Dong-gyu jedes Mal in den Zoo, wenn er sich eingeschüchtert fühlte, und das Kind schöpfte Hoffnung, als es die Elefanten sah, die alles tun konnten, auch ohne Hände. Dann, eines Tages, ereignete sich der unerwartete Autounfall seines Vaters. Dong-gyu erkennt, dass es die zärtliche Liebe seines Vaters war, die ihn vor der harten Welt beschützte. Als Dong-gyu die unveränderliche, reine Liebe seines Vaters und seiner Familie mit seinem ganzen Körper erkennt und den Mut entwickelt, die Mauern der Welt zu überwinden, trifft er „Ha-kyung“, der ihn so sieht, wie er wirklich ist. Er nimmt Ha-kyung, der mit seiner Wärme langsam in sein Leben sickert, natürlich auf und wagt vorsichtig den ersten hoffnungsvollen Schritt in Richtung Liebe...