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Namyeongdong1985 (2012)

Am 4. September 1985, während der Militärdiktatur, die jeden Atemzug der Bürger zensierte, wird der Demokratieaktivist Kim Jong-tae auf dem Heimweg vom Bad mit seiner Familie von der Polizei verhaftet. Da er zuvor oft von der Polizei vorgeladen worden war, dachte er, es sei nichts Ernstes, doch er wird von unbekannten Männern irgendwohin verschleppt. Mit verbundenen Augen erreicht er das Antikommunismus-Büro in Namyeongdong. Dies war ein Folterraum, in dem die Sicherheitsbehörden der Polizei unter dem Vorwand, „Rote“ zu eliminieren, sogenannte „Bauarbeiten“ durchführten. Von diesem Tag an wird Kim Jong-tae gezwungen, auf dem engen, dunklen Zementboden unter verschiedenen Folterungen zu rollen und gefälschte Aussagen zu unterschreiben. Kim Jong-tae weigert sich, den Ermittlern nachzugeben, die ohne jegliche Gewissensbisse grausame Folterungen durchführen, und verweigert die Aussage. Mit dem Auftauchen von Lee Doo-han, einem Folterexperten, der als „Bestatter“ bekannt ist, beginnen jedoch 22 grausame Tage, die sein Leben von Grund auf verändern.