Nach drei Jahren in einem billigen Wohnheim ergattert der arbeitslose Jae-kyung (Yoon Kye-sang) endlich eine Stelle als Gefängniswärter. Doch schon am ersten Tag wird Jae-kyung von den schelmischen Häftlingen geplagt. Der erfahrene Ausbilder Jong-ho (Jo Jae-hyun) bringt dem tollpatschigen Jae-kyung bei, wie man mit Häftlingen umgeht, und sagt ihm: "Tiere greifen die Starken nicht an." Sowohl Jong-hos Herrschaft über die Häftlinge als auch Kim Gyo-wis (Park In-hwan) freundschaftliches Janggi-Spiel mit einem Todeskandidaten erscheinen Jae-kyung seltsam. Eines Tages wird das Gefängnis von Seoul von einem großen Aufruhr erschüttert. Die seit 12 Jahren ausgesetzte Hinrichtung von Todesstrafen wird nach dem Fall des Serienmörders Jang Yong-doo wiederbelebt. Der Befehl zur Hinrichtung vom Justizministerium wird übermittelt, und die Gefängniswärter geraten in Panik. Jong-ho, der argumentiert, dass die Todesstrafe lediglich die Anwendung des Gesetzes sei, meldet sich freiwillig, doch alle Wärter finden Ausreden, um nicht für das Hinrichtungsteam ausgewählt zu werden... Der Todeskandidat Jang Yong-doo versucht Selbstmord, während Kim Gyo-wi, der einzige mit Hinrichtungserfahrung, spurlos verschwindet. An einem Tag im Jahr 2009, in einem rechteckigen Raum von 2 Metern Breite und 4 Metern Länge. Jang Yong-doo, der zur Hinrichtung zurückgebracht wurde, und Seong-hwan, ein 70-jähriger Todeskandidat, der den Tod akzeptiert. Sowie die Gefängniswärter Jae-kyung, Jong-ho und Kim Gyo-wi versammeln sich alle. Endlich ist der Moment der Hinrichtung gekommen, als weiße Tücher über die Gesichter der Todeskandidaten gelegt werden und ihre gefesselten Beine zu zittern beginnen. Und auch die Herzen der Gefängniswärter beginnen zu sterben...