In einem „Dorf“, in dem Hass und Diskriminierung nicht existieren, wachsen Kinder auf, ohne Schmerz und Trauer auch nur im Geringsten zu kennen. Wenn Kinder 18 Jahre alt werden, begeben sie sich auf eine Pilgerreise außerhalb des Dorfes, doch einige kehren niemals zurück. Wenn das Dorf so perfekt ist, warum kommen sie dann nicht zurück? Daisy, die ihre Neugier nicht unterdrücken kann, folgt den Pilgern und irrt durch das „Ursprungsland“. Sophie, die immer noch ein friedliches Alltagsleben im Dorf führte, erlangt vergessene Erinnerungen an Daisy zurück und grübelt darüber nach, warum Daisy sich zum Ursprungsland begeben hat. Die Wiederherstellung der Menschlichkeit beginnt mit der Wahrnehmung. In einer Zeit, in der die Spitzenwissenschaft die Individualität kastriert und den Menschen zum Objekt gemacht hat, kann die Menschheit ironischerweise Empathie und Liebe nur verkörpern, wenn sie Fehler und Unterschiede erkennt. Die Kinder, die den gegebenen Frieden abschütteln und ein aktives Leben wählen, werden oft Qualen erleiden. Sie werden sich jedoch häufiger glücklich fühlen.