Der gewöhnliche Stadtjunge Gitae (Ende 20/männlich) ist ein junger Mann, der die Zeit mit seinen Freunden genießt und stetig an seinen Träumen arbeitet. Nach langer Vorbereitung eröffnet er eine Ausstellung seiner eigenen Gemälde, erhält aber entgegen seinen Erwartungen keine gute Resonanz. Enttäuscht versucht er, Trost in Treffen mit seinen Freunden zu finden. Doch ein plötzlicher Unfall strandet ihn in einem ländlichen Dorf, und schlimmer noch, er fühlt sich betrübt, als er sieht, dass seine Freunde, von denen er glaubte, sie würden sich Sorgen um ihn machen, bereits in ihren eigenen Vergnügungen versunken sind. In der isolierten, fremden Landschaft trifft Gitae auf die Großmutter Jongryo (Anfang 70/weiblich), die allein lebt. Anfangs sind sie misstrauisch gegeneinander, doch im Laufe der gemeinsamen Tage öffnen sie sich langsam füreinander durch kleine Worte und Taten. In Jongryos Rücksichtnahme trotz ihrer Einsamkeit spürt Gitae die „Jeong“ (Zuneigung), die er vergessen hatte, und schließlich beschließt er, anstelle seiner Verabredung mit seinen Freunden bei Jongryo zu bleiben und ihre warme Familie zu werden.