Vor dem Hintergrund zweier Ereignisse im Mai 1980 in Gwangju und im Mai 1998 in Jakarta, die die Geburt der Demokratie auslösten, sammelt der Film die Erinnerungen von Einzelpersonen, die unter ihren Nachwirkungen standen. Beide Ereignisse zeigen, wie militärische Gewalt die Freiheit der Gesellschaft unterdrückt und wie sie von staatlicher Macht ausgeübt wird. Der Film folgt dem Alltag von Kinokartenverkäufern jener Zeit und verfolgt die Nachwirkungen der Ereignisse durch die Worte, die sie hörten, und die Stimmen, die sie erreichten. Die sich wie in einem Kriegsfilm wiederholenden Landschaften versinken ruhig in der Erinnerung der Umstehenden. Dieser Film erinnert daran, dass jeder, einschließlich der Filmschaffenden, eine Rolle bei der Wahrung der Demokratie spielt.