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Der Tau kommt (2025)

„Ich wollte mich erinnern“. Regisseur Juromi, Kim Tae-il, enthüllt die Absicht des Films mit einem prägnanten ersten Untertitel. Ein Satz, der so prägnant ist, dass er genau ins Herz trifft. Juromi und Kim Tae-il dokumentieren, um sich zu erinnern. „Wir müssen unseren Lebensunterhalt verdienen.“ Die letzten Bergleute der Taebaek-Kohlemine, die sie dokumentieren wollen, eröffnen den Film mit diesen Worten. Es ist der erste Dialog des Films, der über der endlos abwärts fahrenden Käfigaufnahme liegt. Ein Ort, den die Bergleute der Jangseong-Mine, die vor der Schließung steht, einstimmig als Hölle bezeichnen. Sie kamen hierher, weil sie zu arm waren und ihren Lebensunterhalt verdienen mussten, aber eine Arbeit, die sie nach drei Tagen aufgeben wollten, dauerte über 30 Jahre, und in dieser Zeit „haben sie nichts Gutes gesehen“. Der Film, der mit den letzten Bergleuten beginnt, setzt die Geschichte des verstorbenen Aktivisten Seong Wan-hi, der sich vor 38 Jahren selbst anzündete, und seiner Kollegen fort, und eine seufzernde Frage berührt erneut das Herz. „Warum hat man die von Armut geplagten, umherirrenden Menschen so sehr in die Enge getrieben?“