Lee Gyeong-su, ein Waise, der kurz nach dem Koreakrieg von einem Offizier der US-Marine adoptiert wurde, hinterließ in verschiedenen Medien der damaligen Zeit vereinzelte Spuren. Sein Werdegang und seine Entwicklung, festgehalten in Zeitungen, Magazinen und Fotografien, wurden in den USA in einem sehr spezifischen Kontext und zu einem bestimmten Zweck vorgestellt und verbreitet. Mit der Zeit wurden seine Spuren fragmentiert, verschwanden und tauchten wieder auf, und hinterließen eine Aufzeichnung voller Stille und Lücken. Fragmente, die aus verstreuten Informationen herausgeschnitten wurden, werden zusammengesetzt, um den Blick eines jungen Landstreichers zu imaginieren, der nirgendwo dokumentiert wurde.