Mu-yeong, der versiegelte Erinnerungen mit sich trägt, stellt sich seinen vergangenen Albträumen nach einer zufälligen Begegnung mit Jong-sin, einem Familienvater in den Fünfzigern, der ein gewöhnliches Leben führt, und entscheidet sich schließlich für Gewalt. Ein Mord geschieht am helllichten Tag in einem Einfamilienhaus. Das Opfer ist Jong-sins Frau, der Täter ist Mu-yeong. Fünf Jahre später wird Mu-yeong auf Bewährung entlassen, spricht in der Kirche über „Vergebung“, und Jong-sin begegnet ihm erneut. Mu-yongs Veränderung, verpackt im Namen Gottes, reizt Jong-sins Zorn und treibt die Beziehung der beiden in den Ruin. Schließlich zerstört Mu-yeong Jong-sins Leben erneut, und Jong-sin beschließt, ihn selbst zu beenden. Doch in diesem Moment erkennt Jong-sin, welche Bedeutung er für Mu-yeong hatte. Die verborgene Wahrheit kommt ans Licht und seine Welt beginnt, von Grund auf zu erschüttern.