Der Märchenautor Gu Nai reist zur Feier einer Buchveröffentlichung nach Korea ein, lebt aber in der Zeit, in der sein Vater unter der chilenischen Diktatur verschwand. Gleichzeitig ist für Jae Kyung, der die Veröffentlichung von Gu Nai plante, und dessen älteren Bruder Jae Rim das Jahr 1980, in dem ihr Großvater verschwand, eine unauslöschliche Zeit. Obwohl sie unterschiedliche Geschichten erlebt haben, ertrugen sie ähnliche Schmerzen und beginnen, ihre Wunden gemeinsam mit Hyung Geun, der einen Freund verloren hat, zu heilen. Doch der Schatten der Gewalt, von dem man dachte, er sei verschwunden, legt sich erneut über sie. Gu Nai, der Zeuge des tragischen Anblicks wird, wie die Familie eines Opfers erneut zum Opfer wird, gerät in ein Dilemma. Nach tiefem Nachdenken wählt er schließlich den Weg der Trauer. So wie ihr Alltag immer von Trauerzeiten geprägt war. So trösten sie sich gegenseitig als Überlebende der langen Geschichte der Gewalt und werden schließlich die größte Kolonie dieser Welt bilden.