1980, südlich des Han-Flusses herrscht geschäftiges Treiben auf der Baustelle. Menschen und Maschinen vermischen sich, Schweiß fließt. Das Schild „Neue Seoul Kirche“ huscht über den Bildschirm. Ja, für ein neues Seoul schwitzen sie. Ein im Vergleich zum Wohnungsbau geradezu jämmerliches, aus Brettern gezimmertes Gasthaus ist zu sehen, und der Zuschauer nähert sich vorsichtig dem Fenster. Eine Frau stürmt heraus, ein Mann verfolgt sie mit einem Messer. Der Streit eines vom Leben gezeichneten Ehepaares beginnt. Zwischen den Bretterhaufen hängt das Leben der Frau von flüchtigen Momenten in der Vergangenheit ab, die dem Mann durch den Kopf gehen.