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Anarchisten (2000)

Shanghai, 1924. Der Junge Sang-gu, der seine Familie beim Gyeongsin-Massaker verloren hat, trifft auf einer öffentlichen Hinrichtungsstätte auf Mitglieder einer anarchistischen Gruppe und schließt sich ihnen an. Sie pflegen einen eleganten Lebensstil, lieben es, sich vor ihren Aktionen fotografieren zu lassen, und feiern ihre Erfolge mit Wein und Bier. Als Sang-gu seine Mentoren zum ersten Mal in die „Garcia Hall“ begleitet, ist er von der bezaubernden Darbietung von Kaneko, der Königin der Halle und Geliebten von Sergei, völlig fasziniert. Sergei, der durch die Folter der Japaner opiumsüchtig geworden ist, wird von chinesischen Schlägern angegriffen, doch seine Kameraden retten ihn und bringen ihn bei Kaneko in Sicherheit. Nachdem sie von Herrn Yoon einen neuen Plan erhalten haben, reisen Sergei und Sang-gu nach Moskau, um einen Russen zu ermorden und Unabhängigkeitsgelder zurückzuholen. Vor der Abreise machen die Mitglieder ein Erinnerungsfoto im Studio der jungen Ling-ling. Sergei vertraut Kaneko Lee-geun an und hinterlässt ihm seine Halskette. In Moskau gelingt ihnen der Anschlag und die Rückgewinnung des Goldes. Doch als Sang-gu allein mit nur der Hälfte des Goldes zurückkehrt, gerät die Gruppe in Alarmbereitschaft. Die Organisation fahndet nach Sergei und findet ihn in einer Opiumhöhle in Peking. Während Lee-geun und Han Myung-gon heftig darüber streiten, ob sie Sergei hinrichten sollen, bietet dieser sein Leben an und reicht Lee-geun die Waffe. Kurz vor der Hinrichtung erscheint Herr Yoon und erteilt Sergei einen neuen Alleingang. Unter dem Schutz seiner Kameraden dringt Sergei bewaffnet in das japanische Konsulat ein, kurz darauf hallen Schüsse durch das Gebäude.