Als der Winter beginnt, beginnt Hyejin, die Tiere liebt, als Freiwillige in einem Zoo zu arbeiten. Sie nennt die Raubtiere bei ihren Namen, spricht mit ihnen und spielt mit ihnen, als wären sie Freunde oder jüngere Geschwister. Doch Hyejin wird Zeugin, wie die Tiere im begrenzten Raum des Zoos einer nach dem anderen krank werden. Der durch Inzucht gezeugte Tiger und der Kranich sind ebenfalls nicht gesund. Aber Hyejin kann nichts für sie tun. Der Tierarzt Youngjun rettet als Freiwilliger Wildtiere. Youngjun, der sich Sorgen um die Zukunft des Ökosystems macht, sucht in seiner Freizeit in Bergen, Feldern und Flüssen nach Spuren lebender Tiere. Für ihn sind die Fußspuren von Wildtieren im Laub und ihre Exkremente unermesslich wertvolle Schätze. Dieses Werk ist ein Dokumentarfilm, der die gefangenen Wildtiere und die wilden Tiere, denen ich im letzten Winter begegnet bin, sowie die Menschen, die sich um sie kümmern, mit der Kamera festhält. Ich habe versucht, ihr Aussehen so unverfälscht wie möglich zu dokumentieren, aber leider war ihr aufgezeichnetes Aussehen nicht friedlich und gesund, sondern voller Leid. Doch genau das ist der aktuelle Zustand der Wildtiere, die 2001 in Korea leben. Sie leiden auf diesem Land immer mehr und verschwinden immer schneller. Und das ist nicht nur die Geschichte Koreas. Ich habe diesen Film aus Schuldgefühlen darüber gemacht, als Mensch geboren worden zu sein. In der Zeit, die ich mit den Tieren verbrachte, erkannte ich, dass sie nicht nur körperliche Wesen, sondern auch Wesen mit Gefühlen und einer Seele sind. Selbst in ihrem Leid gaben sie mir so viele Erkenntnisse.