Anfang der 80er Jahre gibt es in einem kleinen Friseursalon am Rande von Seoul einen Friseur, der so klein ist wie der Laden selbst. Wenn keine Kunden da sind, putzt er den Laden, trinkt Tee und hört gerne traurige Geschichten im Radio, von denen er sich rühren lässt. Die Nachbarn besuchen ihn ohne Hemmungen und teilen ihre Geschichten mit ihm. Manchmal neckt ihn das Trio aus der Nachbarschaft (Herr Gu, Herr Jeon, Herr Park), indem es ihn als Frau bezeichnet, doch der Friseur lächelt nur. Eines Tages gerät der Friseur aufgrund eines Missverständnisses in einen Streit mit Herrn Gu, dem Besitzer des kleinen Ladens, und als Herr Gu das Wort „Frau“ herausplatzt, kommt es zu einem heftigen Streit. Der Morgen bricht wie immer an. Wie üblich verbindet die Ehefrau des Friseurs dessen gewölbte Brust fest mit Bandagen. Und der Friseur, sie, fährt mit dem Fahrrad zum Laden und verbirgt ihre geheime Brust.