Als ich zufällig erfuhr, dass meine Großmutter zwei Namen hatte, 'Ok Soon' und 'Chun Ja', war ich fasziniert von den unzähligen belanglosen Geschichten, die sie erzählte. Diese Geschichten, weder weit weg noch nah, wirkten manchmal trivial, manchmal kamen sie wie eine dichte Flutwelle. Während der Dreharbeiten traf ich wiederholt auf Chun Ja, die ich nicht kannte, und auf Ok Soon, meine Großmutter. Der Film dokumentiert die alltägliche Arbeit von Ok Soon, einer Frau, die die Zeit der japanischen Besatzung durchlebte und als Kleinbürgerin lebte.