Der Protagonist Young-chan verlor schon in jungen Jahren sein Seh- und Hörvermögen. Heute sieht er nichts mehr und hört nur noch ein ständiges Rauschen. Er nennt sich selbst eine „Schnecke“, da er für die Kommunikation mit anderen auf seinen Tastsinn angewiesen ist, was alles sehr langsam macht. Er glaubte einst, völlig isoliert und von der Welt abgeschnitten zu sein. Doch dann tritt eine Frau namens „Soon-ho“ in sein Leben. Sie ist sehr klein und lebt mit einer Wirbelsäulenverkrümmung, doch sie verändert Young-chans Leben grundlegend. Nach ihrer Heirat beginnt er, sich nach all dem zu sehnen, was er nicht sehen oder hören konnte. Diese einst so einsame Schnecke beginnt Schlitten zu fahren, zu schwimmen, schreibt Essays und Gedichte in seiner eigenen Sprache und verfasst sogar Theaterstücke, die seine Frau inszeniert. Young-chan lässt sich heute nicht mehr so leicht entmutigen, doch eine Hürde bleibt: Ohne seine Frau, die als seine Dolmetscherin und Begleiterin fungiert, kann er nirgendwohin gehen. Eines Tages erkennt das Paar durch einen sehbehinderten Menschen, den sie in einem Sozialzentrum treffen, dass sie nicht für immer zusammen sein können und dass Young-chan ohne Soon-ho sehr verletzlich ist. Deshalb beginnt er mit einem Gehtraining. Eines Tages fährt Young-chan allein mit dem Bus des Sozialzentrums zum Training. Der Film endet mit der Stimme von Young-chan, während er im Meer schwimmt.