London, Ende des 18. Jahrhunderts, zu Beginn der Industriellen Revolution. In einer Zeit, in der das Kapital so schnell wuchs wie die geschäftigen Fabriken und sogar den sozialen Status veränderte, ereignete sich ein Vorfall, der die Aufmerksamkeit aller auf sich zog. In der Londoner Gesellschaft, die von allem, was mit Shakespeare zu tun hatte, begeistert war, musste ein "reicher Ire", der ständig unveröffentlichte Shakespeare-Relikte präsentierte – von Originalen seiner Sonette über sein Testament bis hin zu Schuldscheinen und Briefen –, sich wegen einer Fälschungsdebatte um das Stück "Vortigern" vor Gericht verantworten. Ein erbitterter Streit darüber, "ob es ein Werk Shakespeares ist oder nicht" – William Samuel Ireland, der leidenschaftlich für seinen Sohn plädiert, William Henry Ireland, der anstelle einer Aussage seine eigene Geschichte beginnt, und ein unbekannter Gentleman H., der mit einer neuen Reliquie auftaucht.