An einem Wochenendnachmittag in Seoul wird Bo-kyung, eine scheinbar gewöhnliche junge Frau Anfang 20, auf der Straße von einer Gruppe fremder junger Männer, darunter Ki-yong, angesprochen. Sie bitten sie um einen Gefallen: Ein älterer Mensch in ihrem Heimatdorf stirbt, und Bo-kyung sieht dessen Tochter Myung-eun zum Verwechseln ähnlich. Die jungen Männer halten Bo-kyung kurzerhand fest und flehen sie an, zumindest den Sterbenden zu begleiten. Bo-kyung zögert angesichts ihrer dringenden Bitte, beschließt aber, mit ihnen zu gehen... Unterwegs ins ländliche Dorf erhält Bo-kyung ständig Textnachrichten, und als die Dunkelheit hereinbricht, erreicht sie endlich das Dorf. Ji-ho, Myung-euns erste Liebe, der Bo-kyung sofort mit Feindseligkeit begegnet, sowie die Familie und die Dorfbewohner, die auf den Tod warten, sind sich uneinig über Bo-kyung. Doch Bo-kyung, die widerwillig die Rolle von Myung-eun übernimmt, verbringt schließlich eine Nacht dort.