Im November 1884, im späten Joseon-Reich, tobte im königlichen Palast ein heftiger Kampf um die königliche Macht zwischen den konservativen Kräften, die sich auf China stützten, und der Min-Familie, sowie den reformistischen Kräften, die sich Japan zuwandten. Kim Ok Gyun, ein Mitglied der reformistischen Kräfte, riet dem König, den chinesischen Einfluss zu beseitigen und die Unabhängigkeit auszurufen, was der König bereitwillig akzeptierte. So ergriffen Kim Ok Gyuns Anhänger die Gelegenheit des Gründungstages des Postamtes und erlangten die politische Macht. Ein Spion der Konservativen informierte jedoch heimlich China, und Yuan Shikai marschierte mit seinen Truppen in Joseon ein. Kim Ok Gyuns Traum von der Unabhängigkeit zerplatzte nach nur drei Tagen.