Etwa 500.000 Koreaner leben in der ehemaligen Sowjetunion. Die meisten ihrer Vorfahren waren während der japanischen Besatzung/Annexion (1910-1945) zur Flucht gezwungen. Der Name, den sie sich selbst gaben, ist Koryo-saram. Ihre Sprache, Koryo-mar, stammt vom Hamgyŏng-Dialekt (Provinz Nordkorea) und vielen anderen Varianten des nordostkoreanischen ab. Der Dokumentarfilm etabliert eine vielstimmige Erzählung, die durch schamanische Rituale, digitale Glitches, Voice-overs, Texte und Klangpanoramen gekennzeichnet ist. Gleichzeitig intersubjektiv und zutiefst persönlich, erzählt der Film Migration, Diaspora und Tod mit Humor und Leichtigkeit.