„Suhyun“ setzt sich als koreanische Krankenschwester, die nach Deutschland ausgewandert ist, für die lokale Gemeinschaft und Minderheiten ein. „Inseon“ schloss ihre Ausbildung zur Krankenschwester ab, widmete sich dem Theologiestudium und wurde zur Leiterin der Hospizarbeit, die Migranten auf ihrem letzten Weg begleitet. Vor über 40 Jahren trafen sich die beiden Frauen, die als erste Einwanderergeneration, Wanderarbeiterinnen und Lesben in Deutschland eine Schicksalsgemeinschaft bildeten, bei einem Treffen koreanischer Christinnen. Sie wurden zu einem Zufluchtsort füreinander und beschlossen, den Rest ihres Lebens gemeinsam zu verbringen.