1950, während des Koreakriegs, beginnt auch im Landkreis Taean, Provinz Chungcheongnam-do, das Massaker an Mitgliedern der Nationalen Schutzliga. Um den 12. Juli dieses Jahres herum massakrierte die Polizeibehörde von Taean 115 Zivilisten in 'Sagisiljae', kurz bevor sie sich zurückzog. Die damalige Staatsmacht führte das Massaker allein aufgrund der Vermutung durch, dass diese Zivilisten mit der nahenden Volksarmee sympathisieren könnten. Die Verluste in Taean hörten damit nicht auf. Die Volksarmee, die Taean besetzt hatte, massakrierte 116 Zivilisten unter dem Vorwand, Reaktionäre hinzurichten. Dies war jedoch nur die Ouvertüre zu einer größeren Tragödie, die folgen sollte.