Der Rorschach-Tintenklecks-Test wurde 1921 von Hermann Rorschach, einem Schweizer Psychiater, entwickelt. Der Test verwendet eine Reihe von zehn Tintenklecks-Karten, und der Testteilnehmer wird gebeten, seine Wahrnehmungen oder Perspektiven zu den präsentierten Bildern zu äußern. Der Test galt als wirksam bei der Identifizierung und Diagnose von Schizophrenie und wurde an NS-Kriegsverbrechern verabreicht, um die NS-Persönlichkeit zu verstehen. Der Rorschach wird oft als Pseudowissenschaft kritisiert, aber immer noch verwendet und bleibt umstritten. Der Test wird in Korea oft als Ro-sha (kurz für Rorschach) bezeichnet. Der Film Rosha erzählt Geschichten, die von einem Mädchen namens Rosha gesprochen werden. Es ist ein Fotogramm der zehn Tintenklecks-Bilder auf 16-mm-Schwarz-Weiß-Film. Die Bilder überlappen sich und zerbrechen und hinterlassen Eindrücke auf der Filmoberfläche. Wenn der Film projiziert wird, verwandeln sich die gedruckten Tintenkleckse in Roshás Glossolalie*, die zwischen Sprache und Nicht-Sprache liegt.